Wer hat nicht schon einmal gedacht, der Schädel werde ihm platzen?
Viele unterschiedliche Erkrankungen können zu Kopfschmerzen führen. Meist sind es harmlose Ursachen wie Spannungskopfschmerzen
oder Migräne. Aber auch ernstere Erkrankungen können sich hinter Kopfschmerzen verbergen. Diese Unterscheidung ist der erste wichtige Schritt der Kopfschmerzbehandlung. Meist kann schon eine gründliche Schmerzanamnese zur Einordnung der Art des Kopfschmerzes führen.
Computer- und Kernspintomografie sowie EEG und Utraschalldiagnostik
sind im Einzelfall notwendig. Der vom Patienten geführte Kopfschmerz
Kalender dient als weiteres Analyseinstrument und als Therapiekontrolle.
Neben physikalischen Maßnahmen spielen Medikamente und ggf.
eine Veränderung in der Lebensführung in der Behandlung eine
wichtige Rolle. Auch entspannende Maßnahmen wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung kommen zum Einsatz.
In manchen Fällen kann auch eine Therapie mit Botulinumtoxin sinnvoll sein. Die Kosten für dieses Verfahren werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.